Besonderheiten des Angelns in Wien

Wien ist ein wahres Paradies für Angler. Der beste Beweis dafür sind die Einheimischen und Touristen, die sich täglich am Ufer der mächtigen Donau versammeln und auf einen Anbiss warten. Wie in anderen europäischen Städten hat auch die Hauptstadt ihre eigenen Regeln und Besonderheiten beim Angeln, über die wir hier auf viennaname.eu sprechen.

Welche Vorteile bietet das Angeln in Wien?

  • In den heimischen Flüssen und Seen gibt es viele Fischarten von beachtlicher Größe.
  • Es ist einfach, alles Notwendige zum Angeln zu finden. Man kann die Ausrüstung sowohl kaufen als auch mieten.
  • Erfahrene Angler stehen Neulingen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Sie teilen gerne ihre Geheimnisse über den Gebrauch von Fliegenfisch- und Grundangelgerät und geben Tipps zur Auswahl der richtigen Rute oder Spinnrute.
  • Saubere Ufer und ein sorgsamer Umgang mit der Fauna sind selbstverständlich. In Wien wird man niemanden finden, der Netze auslegt oder mit einer elektrischen Angel fischt.

Wichtige Regeln

Es sei gleich vorweggenommen, dass das Angeln auf viele Fischarten zum Schutz der Natur verboten ist. Außerdem müssen Fische unter zwei Kilogramm wieder freigelassen werden. Bei Verstößen gegen die Regeln drohen hohe Geldstrafen oder, schlimmer noch, die Anordnung von gemeinnütziger Arbeit.

Um in Wien angeln zu dürfen, benötigt man eine Fischerkarte. Nur mit dieser kann man eine Lizenz für das gewählte Gewässer erwerben. Die Fischerkarte wird vom Wiener Fischereiausschuss ausgestellt und ist ein Jahr gültig. Die Gebühr, die für die Schulung und die Ausstellung der Dokumente bezahlt wird, fließt in einen Umweltschutzfonds.

Natürlich gibt es in der Stadt und Umgebung auch private Anlagen, in denen man ohne Fischerkarte nur mit einer Lizenz angeln kann, aber das wird als „wilde Jagd“ bezeichnet. Wahre Liebhaber dieser Kunst lehnen eine solche Art des Fischens ab. Zudem können die interessantesten Angelplätze nur mit einer Fischerkarte und der dazugehörigen Lizenz beangelt werden. Zur Sicherheit der Fischwelt und bestimmter Zonen werden pro Person und Jahr nicht mehr als 115 Lizenzen ausgestellt.

Was die Fischerkarte betrifft, so ist sie durchaus erhältlich. Dazu muss man sich bei einer speziellen Schule anmelden und einen Kurs für angehende Angler absolvieren. Einige Stunden Theorie, gefolgt von einer Prüfung im Multiple-Choice-Format. Die Kurse und Prüfungen sind kostenpflichtig. Doch sofort nach dem Abschluss und dem Erhalt der Karte kann man sich auf den Weg machen, um eine Jahreslizenz für eines der Gewässer zu erwerben.

Alle Lizenzinhaber dürfen nur 3 große gefangene Fische mitnehmen, der restliche Fang muss wieder ins Wasser zurückgesetzt werden.

Beim Angeln mit Wobblern müssen anstelle von Drillingen Einzelhaken verwendet werden. Dies geschieht, um den gefangenen Fisch unbeschadet wieder ins Wasser zurücksetzen zu können.

Das Angeln ist in Gebirgsbächen, Seen, Flüssen und Teichen mit der Spinnrute, der Grundangel, der Fliegenrute und der Posenrute erlaubt.

Angelplätze in Wien

Am häufigsten besuchen Angler die Alte Donau. Dieses Gebiet erstreckt sich über eine Fläche von rund 160 Hektar und liegt im Herzen Wiens.

Nicht weniger beliebt ist das Gebiet um das Kraftwerk Freudenau (rechtes Ufer). In diesen Gewässern leben Rotaugen, Schleien, Welse, Zander, Regenbogenforellen, Karpfen und viele andere Fischarten. Erlaubt sind Feeder-, Grund- und Spinnfischen.

Der Donaukanal ist ein gutes Angelrevier im Zentrum Wiens. Je nach Wasserstand und Uferbeschaffenheit variiert die Strömung von mäßig bis stark. Hier sind Feeder-, Grund- und Spinnfischen erlaubt.

Das linke Ufer der Donau, das einen Teil der Neuen Donau umfasst, wird ebenfalls häufig von Anglern besucht. Hier sind Feeder-, Posen-, Spinn- und Grundfischen erlaubt.

Wenn Sie die Jagd auf Raubfische bevorzugen, dann besuchen Sie den Hafen Kuchelau, wo Hechte, Barsche, Zander und Karpfen leben. Die Angelsaison beginnt hier am 1. Mai und endet am 30. September.

Auch in den Vororten gibt es zahlreiche malerische Orte, an denen man einen guten Fang machen kann. Daher sollte man, bevor man zum Angeln aufbricht, das Gebiet und die Angelbedingungen gut studieren.

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